Chair of
Multimedia Communications and Signal Processing
Prof. Dr.-Ing. André Kaup

Orthogonalisierung der Eingangssignale zur nichtlinearen Echokompensation

Supervisor:Dr.-Ing. Fabian Küch
Faculty:Prof. Dr.-Ing. Walter Kellermann
Student:Andreas Mitnacht
Begin:2003-11-03
End:2004-03-02
Info:Übliche Verfahren zur Kompensation akustischer Echos, wie sie z.B. bei Freisprechanlagen oder Mobiltelefonen auftreten, gehen von einem linearen Modell für den zu identifizierenden Echopfad aus. Durch den Einsatz kostengünstiger Bauteile oder ein Absinken der Batteriespannung in Mobilgeräten kann allerdings der Wiedergabeverstärker übersteuert werden, wodurch nichtlineare Verzerrungen hervorgerufen werden, die nicht mehr zu vernachlässigen sind. Eine Möglichkeit das nichtlineare Verhalten des Verstärkers, das in der Regel als gedächnislose Sättigungskennlinie modelliert werden kann, bei der Echounterdrückung zu berücksichtigen ist durch eine Parallelanordnung gegeben, in der jeder Parallelzweig aus einem Potenzierer gefolgt von einem adaptiven linearen Filter besteht. Ein Nachteil dieser Struktur ist allerdings, dass die Eingangssignale der adaptiven Parallelfilter nicht orthogonal zueinander sind und dadurch die Konvergenzgeschwindigkeit des Echokompensators erheblich abnimmt. Ziel der Arbeit ist es, Methoden zur Orthogonalisierung der Eingangssignale der adaptiven Parallelfilter zu implementieren und deren Leistungsfähigkeit insbesondere bei instationärer Erregung (wie z.B. Sprache) zu untersuchen. Die Analyse der Orthogonalisierungsverfahren soll dabei im Hinblick auf deren Anwendung in der nichtlinearen Echokompensation geschehen.
TypeSemester Project
Status:Terminated