Lehrstuhl für
Multimediakommunikation und Signalverarbeitung
Prof. Dr.-Ing. André Kaup

Untersuchung und Beschreibung des Fehlers bei Intra- und Interprädiktion bei HEVC

Betreuer:M.Sc. Nils Genser (Raum 01.178)
Hochschullehrer:Prof. Dr.-Ing. André Kaup
Info:

Aufgrund der hohen anfallenden Datenmenge bei Videos ist es wichtig, diese verlustbehaftet zu komprimieren. Nur so wird es möglich Filme auf Datenträgern zu speichern oder sie im Internet zu streamen. Ein wichtiger Bestandteil um die Kompression in modernen Videocodecs zu erreichen, ist die Prädiktion. Hier wird versucht den geradezu codierenden Bereich anhand von bereits übertragenen Gebieten darzustellen.

Üblicherweise führen Videocodecs die Prädiktion in zeitlicher oder in örtlicher Richtung durch. Bei der örtlichen Prädiktion werden die bereits übertragenen Bildbereiche geschickt in den zu codierenden Bereich fortgesetzt. Im Gegensatz dazu sucht man bei der zeitlichen Prädiktion in bereits übertragenen Bildern nach einem ähnlichen Gebiet (siehe Abbildung 1). So muss statt den Bildpunkten nur die Bewegungsinformation und ein Restfehler übertragen werden, wodurch die benötigte Datenrate absinkt.

Abbildung 1: Zeitlich-benachbartes und zu verarbeitendes Bild

In dieser Bachelorarbeit (auch als Forschungspraktikum möglich) soll ausgehend von einer vorgegebenen Datenbank der Fehler von Intra- und Interprädiktion untersucht werden. Dazu werden die originalen, prädizierten und rekonstruierten Blöcke von unterschiedlichen Videosequenzen als Datenbank bereitgestellt. Aus diesen soll anschließend der Fehler des Intra- bzw. Interprädiktionsverfahrens errechnet und für unterschiedliche Blockgrößen betrachtet werden. Hierbei soll untersucht werden, inwiefern sich typische Fehlermuster ergeben und ob man diese Fehler vorhersagen und ausnutzen kann.

Typ:Bachelorarbeit, Forschungspraktikum
Status:Angeboten