Lehrstuhl für
Multimediakommunikation und Signalverarbeitung
Prof. Dr.-Ing. André Kaup

Herzlich Willkommen am Lehrstuhl für Multimediakommunikation und Signalverarbeitung der Universität Erlangen-Nürnberg

Unsere Arbeitsgebiete sind die Videosignalverarbeitung und -übertragung, die Audiosignalverarbeitung und die mehrdimensionale System- und Signaltheorie.

In verschiedenen Bachelor- und Master-Studiengängen der Technischen Fakultät bieten wir Vorlesungen und Übungen an, sowie die beiden Labor-Praktika Multimediakommunikation und Digitale Signalverarbeitung.

Wir arbeiten mit forschungsorientierten Unternehmen aus Bayern, Deutschland und der ganzen Welt zusammen. Zu unseren regelmäßigen Drittelgebern gehören unter anderem die Europäische Kommission und die Deutsche Forschungsgemeinschaft.

Die folgenden Projektbeschreibungen geben einen kleinen Einblick in unsere laufenden Aktivitäten.

 

DICIT: "Mit dem Fernseher sprechen? - Natürlich!"

Mit dem "Final Review Meeting", das am 14. und 15.01.2010 am LMS stattfand, wurde das EU-Projekt DICIT ("Distant-talking Interfaces for Control of Interactive TV") mit der bestmöglichen Projektbewertung erfolgreich abgeschlossen. Das unter der Verantwortung der LMS-Audiogruppe entwickelte akustische "Front-end" wurde dabei als Highlight des Projekts ausgezeichnet.

Einen Eindruck von der Wirkungsweise des entstandenen Prototyps vermittelt das am LMS produzierte Video. Weitere Informationen finden sich auf der offiziellen DICIT Homepage.

EDAS: Error Detection & Archiving System

The INI.FAU project EDAS aims at developing a framework for the automated detection and archiving of errors that might occur in infotainment systems during the development and testing phases of new cars. The main project comprises two sub-projects; the first one dealing with the automated detection of video errors occurring on the main display of the car, and the second one providing solutions for a high efficiency compression of the display video signal.

SCENIC: Erfassung der akustischen Umgebung

Das EU-Projekt SCENIC (Self-Configuring ENvironment-aware Intelligent aCoustic sensing) entwickelt Methoden und Analyse-Werkzeuge, die ihre eigenen Eigenschaften und die ihrer akustischen Umgebung erfassen. Neue Verfahren zur Raum-Zeit-Verarbeitung nutzen die zusätzliche Information, die in der Raumimpulsantwort enthalten ist. Dies geschieht auf drei verschiedene Weisen: Zerlegung des gesamten Schallfelds entweder in Raummoden oder in ebene Wellen oder durch Nutzung von Kanalmodellen für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen.


Die Webseite des SCENIC-Projekts enthält weitere Information.

Vorausschauende Schutzgeräte für Gleichspannungs-Netze

Lokale Gleichspannungs-Netze im kW-Bereich gewinnen an Bedeutung für Photovoltaik-Anlagen, bei dezentralen Batteriespeichern, in der Elektromobilität und anderen Anwendungen. Für den sicheren Betrieb von Gleichspannungsnetzen mit dynamischen Quell- und Lastprofilen sind neuartige Schutzorgane erforderlich. Dafür werden Schutzkonzepte entwickelt, die mittels modellbasierter Systemidentifikation den Stromverlauf prognostizieren. Im Fehlerfall kann damit der Abschalt- oder Begrenzungsvorgang bereits vor dem erreichen kritischer Stromwerte initiiert werden.

Die Bayerische Forschungsstiftung fördert seit Januar 2015 eine Zusammenarbeit zwischen der  E-T-A Elektrotechnische Apparate GmbH in Altdorf bei Nürnberg und dem Lehrstuhl für Multimediakommunikation und Signalverarbeitung.